Landshut mit dem Turm von St. Martin links und der Burg Trausnitz auf dem Hofberg rechts, gesehen von der Isarbrücke
Niederbayern · an der Isar

Landshut – Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Tipps für die Stadt an der Isar

Landshut verbindet eine über 800-jährige Stadtgeschichte mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Innenstadt. Über der Altstadt steht die Burg Trausnitz, der Turm von St. Martin prägt die Silhouette, und alle vier Jahre erinnert die Landshuter Hochzeit an eine der bekanntesten Fürstenhochzeiten des Mittelalters.

Heute ist Landshut zugleich Sitz der Regierung von Niederbayern, Hochschulstadt und wirtschaftliches Zentrum der Region.

1204 Stadtgründung durch Herzog Ludwig den Kelheimer
75.900 Einwohner, Stand 31. Dezember 2024
130,1 m Turm von St. Martin – höchster Backsteinturm der Welt
5.080 Studierende an der Hochschule Landshut
2027 nächste Landshuter Hochzeit
Überblick

Landshut auf einen Blick

Landshut lässt sich ungewöhnlich gut zu Fuß lesen: unten die langgezogene Altstadt, darüber St. Martin, darüber die Burg Trausnitz – drei Ebenen, die fast die gesamte Stadtgeschichte sichtbar machen.

Die Stadt liegt in Niederbayern an der Isar, rund 70 Kilometer nordöstlich von München. Sie ist kreisfrei und Sitz der Regierung von Niederbayern, also Verwaltungsmittelpunkt des Regierungsbezirks. Nach Angaben des Einwohneramts lebten am 31. Dezember 2024 75.870 Menschen hier.

Was Landshut von vielen anderen Städten dieser Größe unterscheidet, ist der Erhaltungszustand des Zentrums. Altstadt und Neustadt verlaufen als zwei parallele Straßenzüge nebeneinander, beide gesäumt von Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock. Dazwischen liegen enge Gassen, an den Enden mittelalterliche Tore.

Landshut wurde 1204 von Herzog Ludwig I., genannt der Kelheimer gegründet und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Zentren der Wittelsbacher in Bayern.

Quelle: Bayerische Schlösserverwaltung
Panorama über die Dächer der Landshuter Altstadt, rechts der Turm der Stiftsbasilika St. Martin
Blick vom Hofberg über die Altstadt auf St. Martin
Geschichte

Über 800 Jahre Geschichte

Die Stadt entstand nicht allmählich, sondern als Gründung – zusammen mit der Burg, die sie schützen sollte.

1204 legte Herzog Ludwig I. Burg und Stadt gemeinsam an. Der Platz war strategisch gewählt: eine Furt durch die Isar, ein Hang darüber, der sich befestigen ließ. Bis 1235, als Kaiser Friedrich II. zu Besuch kam, war die Burg im Wesentlichen fertig.

Von 1255 bis 1503 war Landshut Residenz und Regierungssitz der Herzöge von Niederbayern. In dieser Zeit fällt die Blüte der Stadt. Die Landshuter Linie der Wittelsbacher wurde als „die reichen Herzöge“ bekannt – ein Wohlstand, der aus Salzhandel, Zöllen und der Lage an wichtigen Handelswegen kam und der sich bis heute an den Bauwerken ablesen lässt.

1475 heiratete Georg der Reiche die polnische Königstochter Hedwig. Das Fest gilt als eine der aufwendigsten Hochzeiten des Mittelalters und ist bis heute Teil der Stadtidentität.

Mit dem Landshuter Erbfolgekrieg endete 1503 die Eigenständigkeit des Herzogtums. Die Renaissance hinterließ trotzdem noch ein bedeutendes Bauwerk: die Stadtresidenz, 1536 bis 1543 unter Herzog Ludwig X. errichtet.

  1. 1204 Gründung von Stadt und Burg Trausnitz durch Herzog Ludwig I.
  2. 1255–1503 Residenz und Regierungssitz der Herzöge von Niederbayern
  3. 1389–1500 Bau der Stiftsbasilika St. Martin
  4. 1475 Hochzeit Georgs des Reichen mit Hedwig von Polen
  5. 1536 bis 1543 Bau der Stadtresidenz unter Herzog Ludwig X.
  6. 1800 Die bayerische Landesuniversität kommt von Ingolstadt nach Landshut
  7. 1826 Die Universität zieht weiter nach München
  8. 1903 Erste Aufführung der Landshuter Hochzeit als historisches Fest
  9. 1978 Gründung der heutigen Hochschule Landshut
  10. heute Regierungssitz Niederbayerns, Hochschul- und Wirtschaftsstandort
Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Landshut

Neun Orte, die zusammen die Stadt erklären – von der Burg über die Kirchen bis zur Isar.

Farbige Bürgerhäuser mit Treppengiebeln in der Landshuter Altstadt, links der Backstein der Heilig-Geist-Kirche
Stadtbild

Die Altstadt

Eine einzige, ungewöhnlich breite Straßenachse zieht sich durch die Stadt, gesäumt von farbigen Bürgerhäusern mit Treppen- und Schweifgiebeln. Der Straßenraum wirkt dadurch fast wie ein langer Platz.

Blick über die Isarbrücke auf das Ländtor und die farbigen Giebelhäuser der Landshuter Altstadt
Stadttor

Ländtor

Das Backsteintor markiert den historischen Zugang zur Altstadt von der Isar her. Der Name erinnert an die Lände, den Anlegeplatz der Flößer und Schiffer.

Der Backsteinturm von St. Jodok mit achteckigem Aufsatz und Spitzhelm über den Dächern von Landshut
Kirche

St. Jodok

Gegründet 1338 durch Herzog Heinrich XIV., ab 1369 als Pfarrkirche genutzt – damit entstand neben St. Martin die zweite Pfarrei der Stadt. Über vier quadratischen Geschossen geht der Turm in ein Achteck über und erreicht 77 bis 80 Meter.

Enge Gasse in der Landshuter Altstadt mit gotischen Bürgerhäusern in Ocker, Weiß und Rot
Gasse

Heilig-Geist-Gasse

Abseits der breiten Hauptachse liegen enge Gassen mit gotischen Bürgerhäusern. Sie zeigen, wie dicht die mittelalterliche Stadt hinter ihren repräsentativen Fassaden gebaut war.

Grün

Hof- und Herzoggarten

Die Gartenanlagen am Hofberg liegen zwischen Altstadt und Burg. Von hier öffnet sich der Blick über die Dächer auf den Turm von St. Martin.

Bunte Häuser am Isarufer in Landshut spiegeln sich im Wasser, darüber ein rot gefärbter Abendhimmel
Fluss

Isar und Mühleninsel

Die Isar teilt sich im Stadtgebiet und bildet die Mühleninsel zwischen Altstadt und Neustadt. Uferwege verbinden die Stadtteile abseits des Verkehrs.

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Die Stiftsbasilika St. Martin prägt mit ihrem 130,1 Meter hohen Backsteinturm die Silhouette Landshuts. Sie entstand 1389 bis 1500 und gilt als Hauptwerk des Baumeisters Hans von Burghausen.

Quelle: Stadt Landshut / Landshut erleben
Stadtbild

Die Landshuter Altstadt

Die Altstadt ist kein Gassengewirr, sondern eine einzige, sehr breite Straßenachse. Sie zieht sich rund einen halben Kilometer durch die Stadt und weitet sich stellenweise so stark, dass sie eher als Platz wirkt. Diese Anlage geht auf die planmäßige Gründung zurück – anders als bei gewachsenen Städten wurde hier von Anfang an großzügig disponiert.

Beidseitig stehen Bürgerhäuser mit Treppen- und Schweifgiebeln, viele in kräftigen Farben: Ocker, Rot, Grün, Blau. Die Fassaden verdecken schmale, tiefe Grundstücke – ein typisch mittelalterliches Muster, bei dem die Straßenfront teuer und deshalb knapp bemessen war.

An der Achse liegen die wichtigsten Bauwerke nebeneinander: St. Martin, das Rathaus mit dem Prunksaal und die Stadtresidenz. Vom Straßenniveau aus ist fast überall die Burg Trausnitz über den Dächern zu sehen. Diese Blickbeziehung zwischen Stadt und Burg ist einer der Gründe, warum Landshut so geschlossen wirkt.

Parallel dazu verläuft die Neustadt, die trotz ihres Namens ebenfalls mittelalterlich ist. Zwischen beiden Achsen verbinden enge Gassen wie die Heilig-Geist-Gasse die Stadtteile.

Enge Gasse in der Landshuter Altstadt mit gotischen Bürgerhäusern in Ocker, Weiß und Rot
Die Heilig-Geist-Gasse in der Altstadt · Foto: Jahanzeb Ahsan / Unsplash
Farbige Giebelhäuser der Landshuter Altstadt, darüber auf dem Hang die weiße Burg Trausnitz
Von der Altstadtachse aus ist die Burg fast überall zu sehen
Architektur

Warum Landshut so unverwechselbar aussieht

Backstein statt Naturstein

In Niederbayern gab es keinen guten Baustein, aber gute Tonvorkommen. Deshalb ist die monumentale Architektur der Stadt aus Ziegeln gemauert. Backsteingotik erlaubt keine feinen Steinmetzarbeiten – die Wirkung entsteht über Masse, Proportion und Formsteine. St. Martin und St. Jodok zeigen das in zwei Maßstäben.

Zwei lange Achsen

Altstadt und Neustadt laufen parallel. Diese Doppelachse gibt der Stadt ihre klare Struktur: Man kann sich kaum verlaufen, und beide Straßen enden an Toren. Der breite Straßenraum war ursprünglich Markt- und Handelsfläche.

Die Stadt liegt am Hang

Zwischen Isar und Hofberg steigt das Gelände deutlich an. Dadurch ergeben sich überall Blickbeziehungen: von der Straße hinauf zur Burg, von der Burg hinunter auf die Dächer und den Turm von St. Martin. Eine flache Stadt hätte dieselben Bauwerke, aber nicht diese Wirkung.

Gotisches Backsteingewölbe mit Rippen in einer Durchfahrt, dahinter farbige Bürgerhäuser der Landshuter Altstadt
Backsteingotik von innen: Rippengewölbe einer Durchfahrt
Historisches Fest

Die Landshuter Hochzeit 1475

Im November 1475 heiratete Herzog Georg der Reiche die polnische Königstochter Hedwig, Tochter König Kasimirs IV. Die Braut reiste wochenlang von Krakau nach Landshut. Die Feier zog Fürsten aus halb Europa an und wurde zu einem der aufwendigsten Feste des späten Mittelalters.

Seit 1903 führt die Stadt dieses Ereignis als historisches Fest auf. Rund 2.500 Mitwirkende stellen dabei den Einzug des Brautzugs, Turniere, Tänze und Lagerleben nach – in Gewändern, die nach historischen Vorlagen gefertigt werden. Mitmachen darf nur, wer in Landshut lebt oder gelebt hat.

Das Fest findet alle vier Jahre statt und dauert mehrere Wochen. Es ist damit weniger ein Termin als eine wiederkehrende Phase im Leben der Stadt.

Die nächste Landshuter Hochzeit ist für 25. Juni bis 18. Juli 2027 angesetzt.

Quelle: landshuter-hochzeit.de · Stand: August 2026

Termine und Programm beim Veranstalter

Das Landshuter Rathaus mit neugotischer Fassade, Staffelgiebeln, Uhr und Dachreiter
Im Prunksaal dieses Rathauses zeigen Wandbilder den Brautzug von 1475
Bildung

Landshut als Hochschulstadt

Die Hochschule Landshut – vollständig Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut – wurde 1978 gegründet. Sie zählt 5.080 Studierende in 57 Bachelor- und Masterstudiengängen, verteilt auf 6 Fakultäten von Betriebswirtschaft über Informatik und Maschinenbau bis Soziale Arbeit.

Eine klassische Volluniversität wie die LMU oder die TU München gibt es in Landshut heute nicht. Der Schwerpunkt liegt auf anwendungsnaher Lehre und Forschung, ergänzt durch Technologiezentren außerhalb des Campus.

Landshut war einmal Universitätsstadt

Das ist der interessantere Teil der Geschichte. 1800 wurde die bayerische Landesuniversität von Ingolstadt nach Landshut verlegt – die französischen Truppen hatten Ingolstadt zu unsicher gemacht. Sie blieb 26 Jahre.

1826 holte König Ludwig I. die Universität in die Hauptstadt München. Dort entwickelte sie sich zur heutigen Ludwig-Maximilians-Universität. Landshut ist damit eine von drei Stationen derselben Institution – gegründet 1472 in Ingolstadt, heute in München.

Von 1800 bis 1826 war Landshut Sitz der bayerischen Landesuniversität, bevor diese nach München verlegt wurde und dort zur Ludwig-Maximilians-Universität wurde.

Quelle: Universitätsarchiv der LMU München

Studieren und leben in Landshut

Der Campus liegt außerhalb des historischen Zentrums, die Innenstadt ist mit Bus und Rad gut erreichbar. Landshut ist klein genug, dass sich Wege zu Fuß zurücklegen lassen, und groß genug für Kino, Theater, Museen und eine eigenständige Gastronomieszene.

Die Isar mit ihren Uferwegen liegt zwischen Hochschule und Altstadt und ist im Sommer der wichtigste Aufenthaltsort im Freien.

Die Nähe zu München – rund 70 Kilometer – bedeutet, dass viele Studierende und Beschäftigte zwischen beiden Städten pendeln.

Hochschule Landshut

Fluss und Natur

Landshut an der Isar

Die Stadt liegt nicht nur an der Isar – sie ist von ihr durchzogen.

Die Mühleninsel

Im Stadtgebiet teilt sich die Isar in mehrere Arme. Zwischen ihnen liegt die Mühleninsel, benannt nach den Mühlen, die die Wasserkraft früher nutzten. Heute ist sie ein ruhiger Grünzug mitten in der Stadt, über Stege mit beiden Ufern verbunden.

Isarpromenade und Maxwehr

Entlang des Wassers führen Wege durch die ganze Stadt – zu Fuß oder mit dem Rad, weitgehend abseits des Verkehrs. Das Maxwehr staut die Isar und ist einer der markanten Punkte am Fluss.

Vom Wasser zum Hang

Wer vom Isarufer aus nach oben geht, kommt über die Altstadt zum Hofberg. Auf wenigen hundert Metern wechselt man von Auwald über mittelalterliche Stadt zu Gartenanlagen und Burg – das ist die kompakteste Art, Landshut zu verstehen.

Häuserzeile am Ufer der Isar in Landshut, im Wasser gespiegelt, bei rot gefärbtem Abendhimmel
Die Isar im Stadtgebiet, abends von der Uferseite
Abseits der Wege

Landshut abseits der bekanntesten Sehenswürdigkeiten

Orte, die in keiner Kurzliste stehen, aber das Stadtbild erklären – und die besten Blickachsen bieten.

Carossahöhe

Aussichtspunkt über der Stadt, benannt nach dem Schriftsteller und Arzt Hans Carossa. Von hier liegt Landshut mit Altstadtachse, St. Martin und Burg in einer Ansicht.

Mühlensteg

Der Steg über den Isararm gibt den Blick auf das Wasser und die Rückseiten der Altstadthäuser frei – eine Perspektive, die man von der Straße aus nie bekommt.

Freyung

Ein historischer Straßenraum abseits der Hauptachse. Der Name verweist auf ein früheres Freiungsrecht, also einen Bereich mit eigener Rechtsstellung.

Hofberg und Hofgarten

Der Weg von der Altstadt zur Burg führt durch die Gartenanlagen am Hang. Im Hofgarten gibt es außerdem ein Tiergehege und einen großen Spielplatz – Öffnungszeiten und Details wechseln, deshalb vorab bei der Stadt prüfen.

Dreifaltigkeitsplatz

Der Platz am östlichen Ende der Altstadt bietet die klassische Sicht auf die Straßenachse mit dem Turm von St. Martin im Hintergrund.

Skulpturenmuseum im Hofberg

In den Hang gebaut, weitgehend unterirdisch, mit Werken des Bildhauers Fritz Koenig. Ein architektonischer Kontrast zur historischen Umgebung.

Tipps

Ein Tag in Landshut

Eine Reihenfolge, die ohne Umwege auskommt: erst die Ebene, dann der Hang, dann das Wasser.

  1. Vormittag

    Altstadt und St. Martin

    Am Ländtor beginnen und die Altstadtachse entlanggehen. St. Martin von innen ansehen, weiter zum Rathaus und zur Stadtresidenz. Die drei Bauwerke liegen wenige Minuten auseinander.

  2. Mittag

    Pause in der Neustadt

    Die parallele Neustadt ist der ruhigere der beiden Straßenzüge. Cafés und Gastronomie liegen dort und in den Gassen dazwischen.

  3. Nachmittag

    Burg Trausnitz und Hofgarten

    Der Aufstieg zur Burg führt durch die Gartenanlagen am Hofberg. Oben lohnt die Führung wegen der Narrentreppe; der Blick über die Stadt ist frei zugänglich.

  4. Abend

    Isar und Mühleninsel

    Zurück am Fluss über die Stege zur Mühleninsel. Von hier aus zeigt sich die Stadt noch einmal von der anderen Seite, mit der beleuchteten Burg über den Dächern.

Alle Etappen liegen im Zentrum und lassen sich zu Fuß verbinden. Einzig zur Burg geht es spürbar bergauf. Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Museen und der Burg ändern sich – die aktuellen Angaben stehen bei der Bayerischen Schlösserverwaltung und bei Landshut erleben.

Gegenwart

Landshut heute

Als Sitz der Regierung von Niederbayern ist Landshut Verwaltungsmittelpunkt des Regierungsbezirks. Dazu kommen die Funktionen einer kreisfreien Stadt: eigene Verwaltung, eigene Schulen, eigene Infrastruktur für ein Umland, das deutlich größer ist als die Stadt selbst.

Wirtschaftlich profitiert die Region von der Nähe zur Metropolregion München bei gleichzeitig eigener industrieller Basis. Die Hochschule liefert Fachkräfte und betreibt anwendungsnahe Forschung, unter anderem in ausgelagerten Technologiezentren.

Für Besucherinnen und Besucher heißt das vor allem: Landshut ist keine museale Kulisse. Die historische Innenstadt ist gleichzeitig Einkaufsstraße, Arbeitsort und Wohnquartier.

Anreise

Anreise nach Landshut

Mit der Bahn

Landshut (Bayern) Hauptbahnhof liegt an der Strecke München–Regensburg und ist Fernverkehrshalt. Vom Bahnhof ins historische Zentrum sind es rund 15 Gehminuten oder wenige Minuten mit dem Bus.

Mit dem Auto

Über die A92 zwischen München und Deggendorf. Der Flughafen München liegt rund 30 Fahrminuten entfernt. In der Innenstadt ist Parken bewirtschaftet – die Parkhäuser am Rand der Altstadt sind meist die einfachere Wahl.

Vor Ort

Stadt und Landkreis Landshut gehören seit dem 1. Januar 2026 zum MVV-Verbundraum; das gesamte Stadtgebiet liegt in einer Tarifzone. Innerhalb des Zentrums ist zu Fuß fast immer die schnellste Variante, entlang der Isar das Rad.

Fahrpläne, Tarife und Linien ändern sich. Aktuelle Auskünfte geben der MVV und die Stadt Landshut.

In eigener Sache

Landshut erleben – mit Raum Landshut als Ausgangspunkt

Diese Seite gehört zu Raum Landshut, einem flexibel buchbaren Raum in der Alte Bergstr. 174b, 84028 Landshut. Die Adresse liegt am Hofberg zwischen Burg Trausnitz und St. Martin – bis zum Beginn der Altstadt ist es etwa eine Minute zu Fuß.

Wer für einen Aufenthalt, einen Arbeitstag oder einen Termin nach Landshut kommt, kann den Raum stundenweise, für 24 Stunden oder für eine Woche buchen.

Übernachten

Eine Unterkunft mit Küche, zwei Bädern und Platz für bis zu vier Personen – im Tages- oder Wochentarif.

Unterkunft in Landshut ansehen

Arbeiten

Ein privater Arbeitsplatz auf Zeit, stundenweise buchbar – ohne Mitgliedschaft und ohne Vertragsbindung.

Coworking in Landshut

Länger bleiben

Für mehrere Tage bis zu zwei Wochen am Stück, mit eigener Küche und Garagenstellplatz.

Unterkunft auf Zeit in Landshut

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Häufige Fragen

Häufige Fragen über Landshut

Wofür ist Landshut bekannt?

Für seine gotische Altstadt, die Burg Trausnitz über der Stadt, den 130,1 Meter hohen Backsteinturm von St. Martin und die Landshuter Hochzeit – ein historisches Fest, das alle vier Jahre an die Fürstenhochzeit von 1475 erinnert.

Wann wurde Landshut gegründet?

1204 durch Herzog Ludwig I., genannt der Kelheimer. Er gründete Stadt und Burg Trausnitz im selben Jahr.

Wie viele Einwohner hat Landshut?

Nach Angaben des Einwohneramts der Stadt lebten am 31. Dezember 2024 75.870 Menschen in Landshut. Je nach Zählweise – kommunale Statistik oder amtliche Fortschreibung des Zensus – weichen die Zahlen leicht voneinander ab.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Landshut gesehen haben?

Burg Trausnitz, die Stiftsbasilika St. Martin, die Altstadt mit ihren farbigen Giebelhäusern, die Stadtresidenz als früher Renaissancebau, das Ländtor und der Hofgarten am Hofberg. Diese sechs Orte liegen alle im Umkreis eines Fußwegs.

Wie hoch ist der Turm von St. Martin?

130,1 Meter. Die Stadt Landshut bezeichnet ihn als höchsten Backsteinturm der Welt und höchsten Kirchturm Bayerns. Andere Quellen nennen geringfügig abweichende Werte um 130,6 Meter.

Wann ist die nächste Landshuter Hochzeit?

Die nächste Aufführung ist für den Zeitraum 25. Juni bis 18. Juli 2027 angesetzt. Das Fest findet seit 1903 alle vier Jahre statt.

Ist Landshut eine Universitätsstadt?

Heute ist Landshut eine Hochschulstadt: Die Hochschule Landshut zählt 5.080 Studierende. Historisch war die Stadt tatsächlich Universitätsstadt – von 1800 bis 1826 saß hier die bayerische Landesuniversität, die anschließend nach München zog und dort zur heutigen Ludwig-Maximilians-Universität wurde.

Was kann man an einem Tag in Landshut machen?

Vormittags die Altstadt mit St. Martin, Rathaus und Stadtresidenz, nachmittags der Aufstieg zur Burg Trausnitz und der Hofgarten, abends die Isar und die Mühleninsel. Die Wege dazwischen sind kurz, das Zentrum lässt sich vollständig zu Fuß erschließen.

Wo liegt Landshut?

In Niederbayern an der Isar, rund 70 Kilometer nordöstlich von München. Landshut ist kreisfreie Stadt und Sitz der Regierung von Niederbayern.

Kann man Landshut gut zu Fuß erkunden?

Ja. Altstadt und Neustadt liegen parallel nebeneinander, die wichtigsten Bauwerke reihen sich entlang dieser Achsen. Nur zur Burg Trausnitz geht es spürbar bergauf.

Quellen und weiterführende Informationen

Die Zahlen und historischen Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden offiziellen Quellen. Stand der Prüfung: August 2026.

  • Stadt Landshut – Statistischer Jahresbericht, Einwohnerzahlen, Stadtinformationen
  • Landshut erleben – offizielles Tourismusportal der Stadt, Angaben zu St. Martin
  • Burg Trausnitz – Bayerische Schlösserverwaltung, Geschichte von Burg und Stadtgründung
  • Stadtresidenz Landshut – Bayerische Schlösserverwaltung, Bauzeit und Einordnung
  • Landshuter Hochzeit 1475 – Veranstalter, Termine und Zahl der Mitwirkenden
  • Hochschule Landshut – Studierendenzahl, Studiengänge, Fakultäten
  • MVV – Verbundraumerweiterung um Stadt und Landkreis Landshut zum 1. Januar 2026

Bildnachweis: Die Aufnahmen von Panorama, St. Martin, Burg Trausnitz, Rathaus, Altstadt mit Burgblick, Isar und Backsteingewölbe stammen aus eigenem Bestand. Die Aufnahmen der Heilig-Geist-Gasse, von St. Jodok und vom Ländtor stammen von Jahanzeb Ahsan / Unsplash und werden unter der Unsplash-Lizenz verwendet. Jedes Foto wurde einzeln darauf geprüft, dass es tatsächlich Landshut zeigt. Die beiden gezeichneten Karten im Sehenswürdigkeiten-Bereich stehen dort, wo kein Foto vorlag.